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Lesen Kinder anders als Erwachsene? Kinder können sich stundenlang in Geschichten vertiefen – Geschichte, welche die Fantasie anregen, zum Nachahmen und Weiterdenken motivieren, animieren. Während Erwachsene immer mehr Mühe haben, sich einer Sache ganz und gar zu widmen, gelingt dies der jungen Generation noch ohne Probleme. Bücher, die wir vor kurzem erst aus der Hand gelegt haben, sind meist schnell wieder vergessen.

Aber an Geschichten, die wir als Kinder und Jugendliche gelesen haben, erinnern wir uns oft ein Leben lang. Sie haben uns beim Älterwerden begleitet, haben uns Vorbilder und Identifikationsmöglichkeiten geboten.

Doch wie sieht es im Zeitalter der digitalen Medien aus? Lesen Kinder heute weniger Bücher und wenn ja, was tritt an deren Stelle? Ist die Fantasie dadurch bedroht? Bereits 1979 hat Michael Ende in seinem Klassiker "Die Unendliche Geschichte" das Szenario einer von der Fantasielosigkeit bedrohten Welt entworfen. Aber wie real ist diese Gefahr tatsächlich? Und was würde sie für das Erwachsenwerden bedeuten?

Röbi Koller diskutiert mit den Kinder- und Jugendbuchautorinnen Federica de Cesco und Brigitte Schär sowie dem Kinderkrimischriftsteller Martin von Aesch darüber, was gute Geschichten für Jugendliche ausmachen und welche Rolle das Medium Buch dabei spielt.


Zürcher Kantonalbank
 
 
 
Federica de Cesco: Der rote Seidenschal
Brigitte Schär: Dinosaurier im Mond
Martin von Aesch: Torgasse 12