Was haben die Wörter „Bankier“ und „Fräulein“ gemeinsam? Beide finden heute in der Umgangssprache keine Anwendung mehr. Der neue Roman Kaufmann und das Klavierfräulein von Kaspar Schnetzler schickt die Leserin und den Leser zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts, in eine Zeit, als junge und selbstbewusste Frauen in der Welt der Büros noch gegen eine dominierende Männermacht ankämpfen mussten. Die Protagonistin heisst Amelie Röthlisberger, sie kommt aus Herzogenbuchsee nach Zürich und gründet mit Paul Kaufmann eine Familie. Der Roman ist ein Frauenportrait vor der historischen Kulisse der Umwälzungen in der Bürowelt, die die Einführung der Schreibmaschine verursacht. Schnetzler versteht es, den damaligen Zeitgeist wiederzubeleben. Wie schon in seinen Romanen Die Gilde und Das Gute löst er Reisen zu Menschen in andere Epochen aus, die nach der Lektüre im Kopf des Lesenden hängen bleiben. „Ein schön gefügtes, lehrreiches Konstrukt, ein heiteres auch wegen Schnetzlers Lust an Ironie und Zitatenversteckspielen“ Tages-Anzeiger.
Mona Vetsch unterhält sich mit Kaspar Schnetzler über seinen neuen Roman, der auch zum 150jährigen Jubiläum des Kaufmännischen Verbandes Zürich perfekt passt. Zudem werden an diesem Abend Einblicke in die Geschichte des KVs und des Hauses Kaufleuten vermittelt, das den meisten Zürcherinnen und Zürcher als Event- und Kulturhaus bekannt ist.
Die Musikerin Vera Kappeler und der Schauspieler Burkhard Jahn begleiten durch den Abend mit Musik und Lesung.
Mona Vetsch unterhält sich mit Kaspar Schnetzler über seinen neuen Roman, der auch zum 150jährigen Jubiläum des Kaufmännischen Verbandes Zürich perfekt passt. Zudem werden an diesem Abend Einblicke in die Geschichte des KVs und des Hauses Kaufleuten vermittelt, das den meisten Zürcherinnen und Zürcher als Event- und Kulturhaus bekannt ist.
Die Musikerin Vera Kappeler und der Schauspieler Burkhard Jahn begleiten durch den Abend mit Musik und Lesung.




