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«Einsamkeit und Trauer, Liebe und Freiheit, Furcht und Wut: Die grundlegenden Phänomene der menschlichen Seele sind die großen Themen der Psychoanalyse als auch der Literatur», frei nach dem bekannten Romancier und Psychotherapeuten Irvin Yalom.

Die Wechselbeziehung zwischen Literatur und Psychoanalyse ist eng. Die Psychoanalyse verdanke viele ihrer Grunderkenntnisse der Weltliteratur, bekannte Freud einst, und seine Psychoanalyse prägte in der Folge die literarische Moderne. Beide Disziplinen erforschen Seelenvorgänge und Konflikte über die Sprache, umkreisen mit Worten das Verborgene, Dunkle, Unbewusste. Romane lassen in Denkwelten der Protagonisten blicken, die Analyse bringt solche ans Tageslicht oder eben aufs Papier. Die Couch des Züri Littéraire ist diesmal für die Analytiker bestimmt. Was geschieht, wenn sie für einmal nicht zuhören, sondern selber erzählen?

 
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